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Zappelphilipp und Träumsuse – inzwischen haben in fast jeder Schulklasse Lehrer und Kinder Probleme mit Aufmerksamkeitsdefiziten, Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten. Oft werden Psychopharmaka eingesetzt, um der schwierigen Situation Herr zu werden – schnelle Hilfe, die erstmal Erleichterung schafft, aber oft auch unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge hat.

Neue Erkenntnisse aus Medizin und Biologie zeigen, dass nicht immer ein genetisch bedingter Neurotransmittermangel Auslöser von Aufmerksamkeitsdefiziten ist, und deshalb nicht nur über die üblichen Psychopharmaka behandelt werden muss. Der Vortrag klärt darüber auf, welche anderen Ursachen inzwischen bekannt sind, wie man sie feststellen und behandeln kann. Damit wird eine sanftere und nachhaltige Hilfe in Schule und Elternhaus möglich.

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